Korrosion & Korrosionsschutz

Korrision - Eine Herausforderung

Leider sind viele Werkstoffe, die wir täglich benutzen, als chemisch nicht stabil anzusehen. Deshalb werden Metalle mit einer gewissen Geschwindigkeit aufgelöst, wobei ein höheres Entropieniveau erreicht wird. Daher ist Korrosion ein unvermeidlicher Effekt, der durch chemisch-physikalische Gesetze bestimmt wird. Korrosion gehört zu den schädlichsten und zerstörend wirkenden chemischen Phänomenen, die unsere Anlagen und Maschinen betreffen. Studien der letzten Zeit zeigten, dass sich die Kosten für den volkswirtschaftlichen Verlust durch Korrosion weltweit im Jahr 2000 auf ca. 180 Milliarden Dollar beliefen. Man kann also davon ausgehen, dass 4-5 % des Bruttosozialprodukts der USA und anderer Industrienationen aufgebraucht werden, um den Verlust, der durch Korrosion entsteht, auszugleichen. Ähnlich hoch ist der Prozentsatz in den anderen industrialisierten Ländern.

Daneben kann Korrosion an Anlagen, Maschinen oder technischem Gerät Menschenleben gefährden oder sogar zu tödlichen Unfällen führen. Die Studien zeigen außerdem, dass ad hoc 15% der Kosten gesenkt werden könnten, wenn man nur das heutige verfügbare Wissen über den Verlauf und die Kontrolle der Korrosion anwenden würde.

Ein anderer wichtiger Aspekt ist die nachhaltige Behandlung knapper Rohstoffe. Zum Beispiel sind Nickel und Molybdän, die am häufigsten verwendeten Legierungselemente in korrosionsbeständigen Legierungen, sehr teuer und knapp. Der überlegte Einsatz dieser Metalle kann helfen, Kosten einzusparen. Eine Reihe von Forschungsarbeiten des DN-Instituts haben aufgezeigt, dass z.B. hoch nickelhaltige Nickelbasislegierungen durch kostengünstigere austenitisch-ferritische Edelstähle oder durch 6Mo-Austenite substituiert werden können.

Neue Legierungen, neuartige Beschichtungen und Auftragschweißungen müssen zuerst ihre Leistungsfähigkeit beweisen. Die DN-GmbH ist hierbei sowohl bei der Entwicklung als auch der Verifizierung ihrer Eigenschaften tätig. Sämtliche konservative und innovative Prüfmöglichkeiten, auch zur Untersuchung von CFK, CFC oder auch pulvermetallurgischen HIP- Werkstoffen stehen hierzu zur Verfügung.

Korrisionsschutz

Korrosion oder Korrosionsschäden entstehen durch das Wechselspiel verschiedenartiger Einflüsse. Der Fachmann für Korrosion muss in der Lage sein, solche Einflüsse aufzudecken und schädliche Auswirkungen abzuschätzen. Sein Wissen muss sowohl Werkstoffwissenschaften, Metallurgie, Chemie, Physik als auch die Produktionstechniken umfassen. Die DN-Experten für Korrosionsuntersuchung und Beratung zeichnen sich durch umfangreiches Wissen von Produktionstechniken und Produktionsabläufen in sehr vielen Industriebereichen aus. Es gehört zur Firmenpolitik der DN-Gmbh eine Vielzahl von Ingenieuren und Wissenschaftlern, wie Korrosions- und Werkstoffwissenschaftler, Schweißfachingenieure, Gießereiingenieure und Ölfachleuten für Problemlösungen vorzuhalten.

Ihr Wissen aus umfangreicher Gutachtertätigkeit und ihre Erfahrung sind erforderlich, um die verschiedenen Ursachen der Korrosionsschäden aufzuspüren und herauszufinden, in wie weit die vorherrschenden Betriebsbedingungen für die Korrosionserscheinung verantwortlich gemacht werden können. Alle Untersuchungen werden zielgerichtet ausgeführt, wobei wir uns bemühen, die Kosten für unsere Kunden möglichst niedrig zu halten.

Untersuchungen vor Ort

Unsere Untersuchungen und Schadensanalysen beschränken sich nicht nur auf unsere Labors. In vielen Fällen reduzieren Untersuchungen vor Ort die Kosten, in anderen Fällen sind sie unerläßlich zur Schadensfeststellung.

Die DN-GmbH ist ausgerüstet mit tragbaren Untersuchungs- und Analysegeräten, u.a. mit einer ambulanten Metallographie und Werkstoffanalytik, digitalen Ultraschallgeräten, Thermokamera, Härte- und Schichtdickenmessinstrumenten und mobilen Korrosionsmesseinrichtungen.

Untersuchungen bei hohen Drücken

Unsere Untersuchungen und Schadensanalysen beschränken sich nicht nur auf unsere Labors. In vielen Fällen reduzieren Untersuchungen vor Ort die Kosten, in anderen Fällen sind sie unerlässlich zur Schadensfeststellung.

Die DN-GmbH ist ausgerüstet mit tragbaren Untersuchungs- und Analysegeräten, u.a. mit einer ambulanten Metallographie und Werkstoffanalytik, digitalen Ultraschallgeräten, Thermokamera, Härte- und Schichtdickenmessinstrumenten und mobilen Korrosionsmesseinrichtungen.

Aufstellung von Korrisions- und Verschleissuntersuchungen am DN Institut

Spannungsrißkorrosion [SCC]: ASTM G35, G36, G37, G38, G39, G47, G49, DIN 50908, 50911, 50915...

Interkristalline Korrosion [IK]: ASTM A262, A707, G28, DIN 509124...

Schwefelwasserstoffinduzierte Spannungsrißkorrosion [SSCC]: NACE TM0177, EFC16...

Wasserstoffinduzierte Rißbildung: NACE TM0282..... 

Elektrochemische Messungen: ASTM G5... 

Lochfraßkorrosion [Pitting]: ASTM G46, G48, Avesta 

Spaltkorrosion [Crevice]: ASTM G48, MTI2... 

Atmosphärische Korrosion und Auslagerung: ASTM G33, &43, G44, G50, G52, DIN 50016, 50017, 50018, 50021, 50905, 50917, 50930, 50958 

Verschleiß und Erosion: ASTM G32, G73, G75, G76, G77, G83, G99, G105, G119, G133, G137 ...

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Nitride
R0112082
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